Nur ein kurzer Blick zurück – denn wir schauen eigentlich nach vorn

Traditionell fassen wir kurz vor Silvester das Jahr aus Sicht der Schachfüchse zusammen. Auch wenn 2021 wieder nur ein Thema alles überdeckte, so gab es doch einige Dinge, die für uns im wahrsten Wortsinn bemerkenswert waren und sind.

In dem nun zuende gehenden Jahr haben wir uns wieder deutlich mehr treffen können. Die betrifft zunächst einmal die schachlichen Aspekte. Über eine längere Phase hatten wir einen regulären Trainingsbetrieb in der Burse. Das Angebot eines Online-Trainings haben wir aber aufrecht erhalten. Viele Turniere und Spiele konnten auch wieder in Präsenz stattfinden. Es fühlt sich gut an, wieder an einem echten Brett zu sitzen! Überaus erfolgreich (um nur ein Beispiel zu nennen) verlief Mitte Dezember die Bezirkseinzel-Endrunde der Jugendlichen auf dem Wolfsberg. Von den zehn gestarteten jungen Schachfüchsen konnten sich sechs für die entsprechenden Verbandsmeisterschaften weiter qualifizieren.

Die diesjährigen Stadtmeister konnten auch ganz regulär ermittelt werden. Zu erwähnen bleibt noch, dass der Ligabetrieb der Saison 2021/2022 für die Erwachsenen und Jugendlichen ebenfalls gestartet worden ist.

Darüber hinaus haben wir uns aber auch außerhalb von Wettbewerben und Training in diesem Jahr wieder häufiger persönlich treffen können. So fand nach einem Jahr Pause wieder unser Sommerfest statt, was ein weiteres Mal viel Freude bereitet hat. Unsere Jahreshauptversammlung war im Gegensatz zum Vorjahr eine Präsenzveranstaltung. Der Vorstand wurde neu gewählt und zudem eine Satzungsänderung beschlossen, die vor allem zum Ziel hat, den Vorstand zu entlasten und eine gewisse Kontinuität in der Vorstandsarbeit sicherzustellen. An unserem Profil hat vor allem unsere Jugend zusammen mit der Sportjugend des Kreissportbundes gearbeitet. Tolle Ergebnisse von wunderbar engagierten Jugendlichen!

Seit dem Herbst besitzen die Schachfüchse einen Satz von zehn schönen Tablets! Zusätzlich ausgestattet mit Tastatur und Maus lassen sie sich komfortabel nicht nur über die Touchoberfläche bedienen. Die Einsatzzwecke sind vielfältig und sie wurden auch bereits fleißig genutzt, beispielsweise beim Training oder Online-Teamwettkämpfen. Die Finanzierung erfolgte größtenteils über einen Fördertopf.

Zwei besonders schöne Dinge möchten wir noch erwähnen:

Unsere Mitgliederzahlen sind kräftig gestiegen. Das hatten wir, vor allem nicht in diesem Maße, vor Jahresfrist nicht erwarten können. Offensichtlich gab es den Schachboom tatsächlich, der durch die Medien geisterte und dem wir auch einen Beitrag widmeten. Den Zusammenhang zu unserer offenbar ungebrochenen Attraktivität hatten wir ebenso beschrieben.

Immer mehr Menschen engagieren sich in irgendeiner Form in unserem Verein! Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Vor allem sind es Jugendliche, aber auch erwachsene Mitglieder oder Eltern übernehmen flexibel die eine oder andere Aufgabe. Einerseits wirkt hier die Satzungsänderung: Wir haben ja mehr Menschen zur Mitarbeit rekrutiert. Andererseits ist das erhöhte Engagement vermutlich auch eine Folge des Mitgliederzuwachses. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich. Die Organisation eines Vereins und dessen Aktivitäten bedeutet viel Arbeit. Es ist schön, wenn diese Arbeit auf viele Schultern verteilt werden kann.

Mit dieser positiven Stimmung möchten wir den Jahresrückblick beschließen. Wir hoffen und sind zuversichtlich, dass trotz der aktuell widrigen Umstände auch 2022 wieder ein schönes und gutes Schachfüchse-Jahr werden wird!

 

Unseren Mitgliedern, deren Familien und unseren Freunden wünschen wir für das kommende Jahr alles Gute!

Wir blicken gerne nach vorn

#TollWiederAmBrett

So lautete jedenfalls der Hashtag in einem unserer letzten Tweets. In der Tat haben nun schon wieder einige Saisonspiele stattgefunden. Auch in der Jugend-Stadtmeisterschaft konnten heute die letzten beiden Runden absolviert werden. Es macht richtig Freude und es ist wirklich ein tolles Gefühl, im Rahmen eines Wettbewerbs Figuren auf den Brettern zu bewegen und Menschen gegenüber zu sitzen.

Andererseits sind da die seit Wochen steigenden Inzidenzen, welche vermutlich die ein oder andere verschärfte Maßnahme im Bereich der sozialen Kontakte nach sich ziehen müssen. Aber irgendwie hoffen wir doch, dass es möglich sein wird, die Wettbewerbe in dieser Saison in einem Rahmen durchspielen zu können, der im Hinblick auf die Gesundheit der Spieler ohne Zweifel verantwortbar ist. Es wäre schön! Bis zur Jahreswende stehen noch einige Spiele im Terminkalender. Zudem ist ja auch noch die Endrunde der Jugend-Bezirkseinzelmeisterschaft auf dem Wolfsberg in Kranenburg geplant, zu der sich etliche junge Schachfüchse qualifiziert haben.

Wir nehmen es natürlich, wie es kommt. Gesundheit und dass es uns allen endlich gelingt, die Pandemie zu überwinden, haben selbstverständlich Vorrang.

Weiter mit voller Kraft voraus

In der Saison 2021/2022 können wir weiterhin vier Mannschaften in den Spielbetrieb entsenden. Bei aller Bescheidenheit sind wir darauf auch ein klein wenig stolz! Wir können vermuten, dass andere Vereine an dieser Stelle offenbar mehr Schwierigkeiten hatten als wir. Dies wird an der im Vergleich zu den Vorjahren geringeren Zahl gemeldeter Mannschaften deutlich. Zudem haben für die kommende Saison manche Vereine vermehrt im Breitensport gemeldet; hier müssen ja nur 4er-Mannschaften aufgestellt werden, was sich natürlich einfacher gestaltet als bei der üblichen Mannschaftsstärke von acht Spielern. Eine Folge daraus ist, dass es im Bereich Mitte des Schachbezirks Linker Niederrhein keine Kreisliga geben wird. Unsere Vierte wäre aufgrund ihrer Spielstärke lieber dort als in der Bezirksklasse angetreten.

Allerdings dürfen wir nicht verhehlen, dass auch wir deutlich intensiver über die konkreten Mannschaftsaufstellungen sprechen mussten. Einer der Gründe war natürlich die nun ungünstige Konstellation, zwei Vertreter in der gleichen Spielklasse (Bezirksklasse Mitte) zu haben (Stichwort Ersatzstellungen). Es interressiert uns natürlich, wo die Stolpersteine bei anderen Vereinen lagen und liegen. Das werden wir dann sicherlich bei einem Kaffee an den Spieltagen mit unseren Schachfreunden aus den anderen Städten diskutieren können.

Im Jugendbereich werden wir mindestens drei Mannschaften ins Rennen schicken. Darunter wird auch erstmalig eine U14 sein. Für unsere in Teilen neu aufgestellte U20 schauen wir hoffnungsvoll in die kommende Saison. Gleiches gilt für die U12 mit ganz vielen neuen jungen Talenten.

Die aktuelle Zusammenstellung unserer Mannschaften werden wir wie immer erst auf unseren Seiten veröffentlichen, wenn diese auch auf dem Ergebnisportal einzusehen sind.

Passend zu dem hier Ausgeführten möchten wir etwas aufgreifen, das wir in der Vergangenheit bereits in der einen oder anderen Form thematisiert hatten: Stand jetzt können wir für das laufende Jahr einen Zuwachs der Mitgliedszahlen um etwa 10% verzeichnen! In der Mehrheit sind es Kinder und Jugendliche, aber auch erfahrene ältere Spieler haben den Weg zu uns gefunden. An dieser Stelle allen nochmals ein herzliches Willkommen! Einerseits zeigt dies die ungebrochene und erhöhte Attraktivität der Schachfüchse, andererseits sehen wir hier vermutlich tatsächlich einen Effekt des auch in vielen Medien publizierten Schachbooms. Wir hatten erst gestern wieder eine Anfrage zum „Schnuppern“…

Dieser Mitgliederzuwachs trägt einen Teil dazu bei, dass wir am Ende doch recht problemlos zumindest unsere üblichen Mannschaften aufstellen können. Zudem drängen spielstarke Jugendliche in die höherklassigen Seniorenmannschaften und füllen dort Lücken, die sich möglicherweise aufgetan haben. Für den weiteren „Nachschub“ sorgen dann die neuen hoffnungsvollen Talente.

Die Saison startet bald, wir freuen uns!

Gesellschaftsschach für Kinder und Jugendliche

Am ersten Ferienwochenende luden die Schachfreunde aus Mülheim zum Jugendturnier in ihr Vereinsheim. 38 Teilnehmende, darunter sieben Schachfüchse, waren der Einladung gefolgt und spielten ein Schnellschachturnier über 9 Runden. Gespielt wurde in einer großen Gruppe, die Wertung erfolgte nach Altersklassen.

Zwischen den Runden war genügend Zeit, eine Bratwurst oder ein Stück Kuchen zu essen, eine schnelle Runde Krasse Kacke oder draußen eine noch schnellere Runde Wikingerschach zu spielen. Das sonnige Wetter sorgte dafür, dass das Turnier unter Corona-Bedingungen mit Abstand stattfinden konnte.

Am Ende des Turniers gingen alle mit einem kleinen Preis nach Hause. Herzlichen Dank an die Organisatoren vom Schachverein Mülheim.

Ausführliche Ergebnisse gibt es auf der Vereinsseite des SV Mülheim Nord.

Ein voller Tag ist ein toller Tag!

Bereits vor einigen Wochen erlebten wir einen Samstag, der uns von morgens bis abends mit Schach ausfüllte. Morgens fand die Veranstaltung Kids in Action in der Jahn-Sporthalle statt. Etwa 100 Kinder im Grundschulalter konnten mit ihren Eltern die Sportvereine in Kempen kennenlernen. Wir Schachfüchse haben uns natürlich als Trendsportart (siehe Auflistung beim Stadtsportverband) ebenfalls vorgestellt und den Teilnehmenden die Schachregeln und einige Minispiele näher gebracht. Unsere Beachflag wehte und die Springer hüpften beim Pferdeäpfel-Spiel zig Male über das Brett.

Nicht nur sie waren am Nachmittag erschöpft, sondern auch die drei Schachfüchse Lucas, Louis und Armin. Doch der Tag war für sie auch mit dem Abbau der Schach-Station nicht zuende.

Gemeinsam zogen sie in die Burse weiter und wurden dort von weiteren jugendlichen Schachfüchsen erwartet. Die besondere Veranstaltung #3P wurde von Esther Feld, der Referentin der Sportjugend im Kreissportbund, moderiert. Acht Schachfüchsen wurde das Projekt Zeig dein Profil vorgestellt. Gemeinsam wurden Ideen und Verbesserungen diskutiert, um unsere Jugendarbeit, unser Profil, noch besser zu machen. Auch das durch die Coronazeit eingeschlafene Aktionsteam wurde wiederbelebt. Die Begriffe Profil und Projekte wurden übrigens durch Pizza essen ergänzt. Abgekürzt ergaben die Begriffe den Titel der Veranstaltung!

Herzlichen Dank an die Mitwirkenden für die tollen Gespräche und Gedanken: Michel, Tim, Lucas, Niels, Louis, Philip, Michael, Esther und (ich nehme mich einfach mal hinzu) Armin.

[Update 22.10.2021]
Wir haben auch Fotos von diesem Treffen in unserer Galerie abgelegt.
[Update Ende]

Nach etwa vier Stunden war diese besondere Veranstaltung zuende und die meisten Mitwirkenden machten sich auf den Heimweg. Doch nicht für alle war der Tag zuende. Michael, Louis, Lucas und Armin widmeten sich den neuen Schachtrainingsgeräten und richteten sie in einem ersten Schritt ein. Nach einer guten Stunde der Einrichtung war dann auch für sie der Tag zuende. Ein voller Tag! Ein toller Tag!

Die weitere Einrichtung übernahmen Michael und Erik. Doch das ist eine andere Geschichte…

Zehn kamen weiter

An der BJEM Vorrunde Mitte nahmen die Schachfüchse mit 16 Kindern und Jugendlichen teil. Wie im vergangenen Jahr wurden an einem Samstag Schnellschachpartien im Krefelder Schachzentrum gespielt, um die Spieler*innen zu ermitteln, die am Wochenende vor Weihnachten auf dem Wolfsberg an der BJEM Endrunde mitspielen werden. Organisiert von den Schachfüchsen Maria und Armin, begleitet von den Schachfüchsen Louis und Michael, erlebten unsere Teilnehmenden einen sonnigen Turniertag. In den Pausen wurde das gute Wetter und das weitläufige Gelände genauso genutzt, wie die Schachbretter im Pausenraum, um die Zeit zwischen den Runden auszufüllen.

Nach fünf Runden standen die Qualifikanten fest. Leider konnten sich nicht alle 29 Teilnehmer*innen weiterqualifzieren. Leider schafften es auch nicht alle 16 teilnehmenden Schachfüchse, sich zu qualifizieren. Aber zehn Schachfüchse kamen weiter und dürfen sich auf die nächste Turnierstufe freuen.

Auch alle, die sich nicht weiterqualifizieren konnten, gingen nicht ohne Preis nach Hause. Neben Pokalen gab es für jeden Teilnehmenden eine Medaille.

Herzlichen Glückwunsch an Frederik, Theo, Johannes, Mathilda, Insa, Elsa, Niels, Lucas, Paul und Tim. Wir drücken euch für die Endrunde die Daumen. Vielen Dank an Joel, Moritz, Noah, Nodari, Michel und Philipp, dass ihr dabei wart. Euch drücken wir beim nächsten Turnier doppelt die Daumen.

Schön, dass wir mit 16 teilnehmenden Schachfüchsen die größte Delegation hatten.

JHV 2021: Turnusmäßige Wahl des Vorstands und Satzungsänderung

Nachdem wir im letzten Jahr unsere Jahreshauptversammlung online abhalten mussten, was einigermaßen gut funktionierte, konnten wir uns in diesem Jahr wieder in der Burse besprechen. Knapp 20 Mitglieder waren der Einladung am vergangenen Freitag gefolgt und trafen sich zu der Veranstaltung, natürlich unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.

Vor allem war das Thema der beantragten und in der Sitzung verabschiedeten Satzungsänderung wichtig, die zwei Aspekte umfasst:

  1. Erweiterung des Vorstands um bis zu drei Beisitzer
    Der Vorstand wird um bis zu drei Beisitzer ohne festes Aufgabengebiet erweitert. Die Beisitzer werden allerdings nominell jeweils dem Vorsitzenden, Kassenwart und Spielleiter zugeordnet. Diese Änderung trägt dem Umstand Rechnung, dass wir mittlerweile eine Mitgliederzahl erreicht haben, die es notwendig macht, die hauptverantwortliche Organisation unseres Vereins auf mehr als drei bzw. vier Schultern zu stellen.
  2. Turnuswechsel der Vorstandswahl
    Die Wahl des Vorsitzenden, des Kassenwarts und des Spielleiters wird zukünftig so erfolgen, dass jährlich eine dieser Positionen neu gewählt wird. Die Amtsdauer beträgt (nach Realisierung dieser Turnusverschiebung) jeweils weiterhin drei Jahre. Wir erhoffen uns, auf diese Weise eine Kontinuität im Vorstand zu behalten, falls sich eines der Vorstandsmitglieder nicht zur Wiederwahl stellen möchte.

Die Vorstandswahlen führten zu folgendem Ergebnis: Göran Barz und Karl-Heinz Ruland wurden als Vorsitzender bzw. Kassenwart wiedergewählt. Bruno Rousselet kandidierte nicht mehr für den Posten des Spielleiters. Vielen Dank für Deine Mitarbeit in den letzten drei Jahren! Neues Vorstandsmitglied ist an dieser Stelle Fredi Ehlers. Allen Dreien auch an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch zur Wahl!

Die drei neu geschaffenen Beisitzerposten konnten alle vergeben werden. Hier wurden Bernd Hauser, Dirk Hemmers und Udo Steingrobe von der Versammlung auf den Schild gehoben. Auch Euch gratulieren wir natürlich herzlich!

Abschließend diskutierten wir noch ausgiebig die Mannschaftsmeldungen für die nahende Saison. Zudem wurde bezüglich der kommenden Saison auch über die Festlegung der Bedingungen hinsichtlich Corona-Schutzmaßnahmen (beispielsweise 2G versus 3G) gesprochen. Hier hat jeder Verein ja einen gewissen Spielraum.

 

Ein Turnier, ein Turnier!

Mit der Überschrift, die ein wenig an einen Sketch von Loriot erinnern soll, möchten wir unsere Freude ausdrücken, dass wir am vergangenen Samstag mit zwei unserer Jugendmannschaften an einem Turnier teilgenommen haben – so ganz in echt!

Die Schachjugend NRW hatte zum Qualifikationsturnier für die Endrunde der Jugend-Mannschaftsmeisterschaften auf Landesebene gerufen. Mit unserer U12 und unserer erstmalig aufgestellten U14 haben wir diese Herausforderung in Dortmund angenommen. Neun Kinder haben sich mit drei erwachsenen Mannschaftsführern und Betreuern auf den Weg zum dortigen Heisenberg-Gymnasium gemacht. Es spielten Frederik Hesse, Theo Heilmann, Johannes Hesse, Mathilda Kempkens und Insa Kahlen in wechselnder Besetzung für die U12, die U14 vertraten Lucas Hesse, Niels Bollow, Nodari Montignies und Noah Wiench.

Fast wie früher

Das Turnier war im Hinblick auf die Corona-Rahmenbedingungen bestens organisiert. An dieser Stelle ein großes Dankeschön! Gespielt wurde im PZ und in der Mensa des Gymnasiums. (Der Vollständigkeit halber: Die U12w, für die wir keine Mannschaft stellten, spielte in einem Nebenraum.) Glücklicherweise war das Wetter so, dass die Erwachsenen sich im Freien aufhalten konnten. Außerdem konnten unsere jungen Spielerinnen und Spieler dort ihre Pausen aktiv 😉 gestalten. In den Räumen konnten die Abstände in der Regel gut eingehalten werden. Das obligatorische Tragen einer Maske im Gebäude während des gesamten Turniers war nicht störend. Es gab sogar eine kleine Cafeteria mit Kaffee und (auch der Lage geschuldet) abgepackten Lebensmitteln: Schokoriegel, Chips, eben was man so braucht.

Unsere neue U14

Aus schachlicher Sicht können wir ganz zufrieden sein. Wir haben gemäß dem Potenzial der beiden Mannschaften das Turnier beendet. Uns ging es am Wochenende zunächst darum, dass sich die Kinder in ihrem jeweiligen Team zusammenfinden. Schließlich muss die U12 ja im Grunde völlig neu aufgestellt werden, und wir haben vor, in der bald kommenden neuen Saison erstmalig eine U14 aufzustellen. Das Vorhaben ist gelungen, die Mädchen und Jungs haben gut harmoniert und sich eingespielt. Alle haben gute Spiele gezeigt und die neuen Spieler konnten sich mit Schach unter Wettbewerbsbedingungen vertraut machen. Beide Mannschaften landeten am Ende auf ihrer gesetzten Position.

Hier das Kurzergebnis über die jeweils sieben Runden Schnellschach (15+5) in der Form Mannschaftspunkte(Brettpunkte):
U12: 0(0) – 0(1) – 1(2) – 0(0) – 0(1,5) – 1(2) – 0(1) = 2(7,5) => 11. von 12
U14: 0(0) – 0(0) – 1(2) – 0(0) – 2(3) – 1(2) – 1(2) = 5(9) => 15. von 16

In jeden Fall war festzustellen, dass unsere Kinder wieder einmal den größten Spaß unter allen Teilnehmern hatten. So kann es weitergehen.

Schön war’s!

Da haben wir es schon

Im letzten Beitrag haben wir Unsicherheiten bezogen auf die neue Saison skizziert. Tja, leider lassen sich diese Überlegungen schon auf die nun auszuspielende letzte Phase der 2019 gestarteten Saison übertragen.

Wir hatten bereits registriert, dass auf NRW-Ebene aktuell einige Spiele nicht ausgetragen wurden, weil Mannschaften vor dem Spiel zurückgezogen hatten. Dies ist so auch in unseren Spielklassen angekommen. Unsere Dritte wird ihren für den 29. August geplanten Wettkampf gegen die Rochade aus Krefeld nicht ausfechten. Ebenso fällt das Kräftemessen unserer Zweiten gegen ihre Gegner an den beiden kommenden Wochenenden aus, so dass beide Mannschaften nun die unterbrochene und fortgesetzte Saison endgültig beendet haben. Auch andere Partien der Kreis- und Bezirksliga bzw. der Bezirksklasse finden nicht statt. Wie gesagt, ein wenig haben wir das ja befürchtet.

Insgesamt macht dies natürlich wenig Mut auf einen halbwegs geordneten Verlauf der anstehenden Saison. Die Meldungen der Mannschaften steht zeitnah an. Danach sind wir zumindest für den Start in die neue Spielzeit etwas schlauer.

Unsere vierte Mannschaft und die erste U20 werden allerdings in den kommenden Wochen noch die Restpartien in ihren Spielklassen abhalten und somit die verlängerte Saison 2019/2021 spielerisch abschließen. Wir drücken beiden Mannschaften für die Spiele die Daumen!

 

Ein wenig „Normalität“?

Wir planen für die kommende Saison!

Irgendwie ein schönes Gefühl: Mannschaften melden und zusammenstellen. Das kennen wir seit zwei Jahren nicht mehr. Allerdings merken wir deutlich, dass eben doch noch nichts normal ist. Es gibt auch in unseren Reihen Spieler, die aus unterschiedlichen Gründen noch nicht an den Mannschaftswettkämpfen teilnehmen möchten. Dementsprechend ist das Aufstellen der Mannschaften deutlich schwieriger als in den Vorjahren. Aktuell treiben uns die Fragen um, wie viele Mannschaften wir sinnvollerweise melden sollen, und wie dann deren Aufstellung aussieht.

Sehr wahrscheinlich sind wir mit diesem Problem allerdings nicht allein. Andere Vereine werden sich diese Fragen ebenso stellen. Auch wenn der Ligabetrieb für die kommende Saison angekündigt ist, es bleiben hier enorme Unsicherheiten: Einerseits sind die Durchführungsbestimmungen nicht klar. Es wird mindestens dieses berühmt-berüchtigte 3G angewendet werden. Was gilt darüber hinaus, z.B. Maskenpflicht an den Brettern? (Auch das schreckt sicherlich einige Spieler ab.) Vermutlich werden wir wie geplant in die neue Saison starten können. Aber angesichts der aktuell ständig steigenden Inzidenz ist ein Spielbetrieb über die gesamte Spielzeit natürlich nicht gewährleistet. Was passiert dann? Möglicherweise ist es manchen Vereinen auch noch nicht möglich, ihre Spielstätten zu nutzen. An dieser Stelle sei abschließend nur noch ein Aspekt erwähnt. Die Zusammenstellung der Ligen ist ja auch noch völlig offen, denn die Mannschaftsmeldungen anderer Schachvereine lässt sich im Gegensatz zu den vergangenen Jahren schlecht vorhersagen, da vermutlich viele Vereine mit ähnlichen Fragen konfrontiert sind wie wir.

Bleiben wir also gespannt. Und weiterhin gesund!