Terminbereich auf unserer Website mit neuer Technik

Wenn ich mich recht entsinne, haben wir bereits im Februar angekündigt, dass wir unseren Terminbereich technisch umgestalten möchten… Wie schnell doch die Zeit vergeht, aber nun haben wir unser Vorhaben endlich umgesetzt. Ziel war es, wieder ein Stück unabhängiger von Google & Co. zu sein. Den Kalender haben wir nun selbst in der Hand. Ein deutlich besseres Gefühl.

Was nun fehlt sind… Inhalte! Und ein wenig Feinschliff. Die wichtigsten Termine werden wir sicherlich in der ersten Septemberhälfte einpflegen können. Der Feinschliff betrifft strukturelle und designtechnische Aspekte. Wie sollten Termine aufbereitet und dargestellt werden? Welche Kategorien sollten verwendet werden? Wie sieht die farbliche Gestaltung (von Kategorien) aus? Was ist mit dem Download von ICS-Dateien? Diese und etliche weitere Fragen werden durch viel Ausprobieren und mit Hilfe Eures Feedbacks beantwortet. In der nächsten Zeit wird sich das Aussehen unseres Terminkalenders also vermutlich noch ein wenig ändern.

 

Schachfüchse in bester Lichess-Gesellschaft

In der Vergangenheit haben wir Lichess für Einzelturniere und für das „Jugendtraining auf Distanz“ eingesetzt.

Seit wenigen Tagen sind die Schachfüchse nun auch als Verein auf dem Schach-Server lichess.org vertreten: https://lichess.org/team/schachfuchse-kempen-1986-e-v.

Noch haben sich zwar nicht alle Schachfüchse dem Online-Team angeschlossen, aber wir sind zuversichtlich, dass es immer mehr werden.

Übrigens: Von den fast 30 Vereinen unseres Schachbezirks sind aktuell 19 Vereine mit knapp 400 SpielerInnen auf Lichess vertreten.

Ausschreibung zum Bronstein-Turnier 2020

0. Teilnehmen dürfen alle jugendlichen Spieler mit einer DWZ < 800.

1. Das Turnier hat die Bronstein-Wertung 3-2-1, d. h. auch wenn ich spiele, aber verliere, erhalte ich einen Punkt. Der Gewinner bekommt 3 Punkte, bei Remis erhalten beide 2 Punkte.

2. Das Turnier läuft vom 28.08.2020 bis zum 27.11.2020. Wer dann die meisten Punkte hat, gewinnt.

3. Die Farbe wird jedes Mal ausgelost.

4. Die Bedenkzeit beträgt 25 Minuten pro Spieler und Partie. Derjenige, der seine Partie mitschreibt, erhält 15 Minuten zusätzlich!

5. Jeder Teilnehmer spielt gegen jeden anderen Teilnehmer ein Mal.

6. Es gilt natürlich die Regel Berührt-Geführt… 🙂

7. Jeder spielt jeden Freitag mindestens eine Partie. (Jugendtraining & Partien der Jugend-Stadtmeisterschaft haben natürlich Vorrang)

8. Die Siegerehrung findet am 04. Dezember 2020 im Rahmen des Nikolaus-Spieleabends statt: Der Gewinner erhält einen Pokal. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde!

9. Anmeldung & Infos bei Armin Hesse.

Tag 5 des Schach Camps & Fazit

Am 5. Tag unseres Schach Camps standen neben einigen Taktiken noch ein Wünsch-Dir-Was-Stündchen auf unserem Programm. Doch bevor es für die Mehrzahl der Teilnehmer zum Großschach am Kuhtor ging und einige wenige sich mit dem Spiel Stratira auseinandersetzten, gab es ein kleine Siegerehrung.

Alle Teilnehmer erhielten aus den Händen von Louis, Michael und Armin nicht nur eine Urkunde, die alle Turnierergebnisse enthielt, sondern auch ein kleines Geschenk, eine Erinnerung an das erste Schach Camp in Kempen.

Danach ging es zum Kuhtor, wo unter blauem Himmel und strahlender Sonne eine Runde Konditionsschach gespielt und als Abkühlung eine Runde Eis geschleckt wurde.

Währenddessen lernten die anderen Teilnehmer in der Burse das Spiel Stratira, eine Art 3-d-Vier-Gewinnt, das von Franz Lützenkirchen vor vielen Jahren erfunden wurde. Wir werden das Spiel sicherlich noch öfter in der Burse spielen. (Franz Lützenkirchen hat lange Zeit das Jugendschach in Köln-Mülheim geprägt und wurde von der Schachjugend NRW mit der Ehrennadel ausgezeichnet. Franz Lützenkirchen starb 2007 im Alter von 74 Jahren.)

Alle, die danach noch nicht genug hatten von einer Woche Schach, kamen am Abend natürlich zum Vereinsabend zurück in die Burse.

* * *

Fazit:

Natürlich hätten wir die erste Augustwoche wie in den Vorjahren gerne in Borne verbracht, aber die Premiere hat den Teilnehmern und den Betreuern ebenfalls viel Spaß bereitet und war sehr gute Alternative zu unserer traditionellen Turnierfahrt. Auch mit Maske, Abstand und einer kleinen Teilnehmerzahl konnten wir eine tolle Woche mit Schach verbringen.

Hoffen wir für das nächste Jahr, dass wir entweder wieder nach Borne fahren oder ein ebenso tolles Schach Camp organisieren können. Und wenn es nächstes Jahr ein Schach Camp gibt, dann werden wir mehr Fotos machen. Versprochen! 😉

Tag 4 des Schach Camps

Der heutige Tag stand im Zeichen von vielen Turnieren – hier boten wir den Teilnehmern das Kennenlernen weiterer Turnierformen an. Nach dem Schweizer System im Montagsturnier und dem Arena Modus bei Lichess gab es heute vor der Mittagspause ein Halbscheveninger Turnier im Chess960 Format. Dabei gewann das Team „Die ungeraden Zerstörer“ (Lucas, Niels, Nodari, Johannes, Luca, Leon) gegen das Team „Springer“ (Paul, Tim, Mathilda, Theo, Philipp, Paulina) mit 13 – 5.

Nach der Mittagspause stand erst ein gewöhnliches Blitzturnier auf der Agenda bevor es zum Highlight jeder Schachfüchse-Freizeit resp. eines Camps kam: Unser Vier-Gewinnt-Turnier!

Das diesjährige Vier-Gewinnt-Sommerturnier(*) gewann Tim vor Michael und Louis.

Natürlich wurden vor den Turnieren auch wieder einige Tipps für das normale Schach gegeben.

(*) Das nächste Vier-Gewinnt-Turnier findet an unserem Nikolaus-Abend statt.

Tag 2 und 3 des Schach Camps

Am zweiten Tag haben wir die Burse nachmittags den Senioren überlassen und haben auf dem Schach-Lieblingsserver geschachert! Im „normalen Schach“ konnten sich die beiden Trainer Michael und Louis die vorderen Plätze sichern. Danach folgten die Teilnehmer unseres Camps: Lucas (18 Punkte), Tim (18), Niels (8), Nodari (8), Paul (8), Johannes (4), Luca (4), Philipp (4), Mathilda (2). Actionreicher war dann das Turnier im Atomschach. Die Trainer belegten die Plätze 1 und 3. Dazwischen drängte sich Paul mit 48 Punkten. Die weiteren Teilnehmer schlossen sich an: Lucas (33), Luca (33), Niels (29), Mathilda (25), Nodari (23), Johannes (16), Philipp (8). Am Vormittag lernten die Teilnehmer übrigens den Lieblingsserver und hilfreiche Tipps kennen.

Am Mittwoch waren wir neben dem Kuhtor und haben am Großspiel taktische Finessen und Techniken zum Mattsetzen kennengelernt. Angesichts des heißen Wetters haben wir uns mit einem kühlenden Eis erfrischt. Nachmittags stand die Geschichte von Phiona Mutesi im Mittelpunkt, die im vergangenen Jahr in Deutschland war und gegen unseren Schachfreund Bruno eine kurze Partie gespielt hat.

Tag 1 des Schach Camps

Nahezu pünktlich um 9:30 Uhr konnten wir alle 12 Teilnehmer*innen in der Burse begrüßen. Corona bedingt konnten wir leider nicht mehr Teilnehmer aufnehmen. Nach dem gegenseitigen Kennenlernen und einer kurzen Einheit zur Notation wurde das erste Turnier gespielt. Hier kam sogar ein DGT-Brett zum Einsatz.

Souverän und auch dank akribischer Regelkenntnis siegte Lucas vor Paul und Niels.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause versammelten sich 10 Teilnehmer und Betreuer, um spannende Brettspiele kennen zu lernen: 4er Schach, T-Schach, Raindropchess, Shuuro und nicht zuletzt Freistil-Schach kamen zum Einsatz!

Zurück in der Burse!

Noch bevor von Landes- und Bundesregierung entsprechende Maßnahmen ergriffen wurden, hatten die Schachfüchse am 13. März beschlossen, das Training in der Burse wegen der Pandemie einzustellen. Wir sind daraufhin, wie man auf unseren Seiten nachlesen kann, mit dem Training und den Vorstandssitzungen in das Internet ausgewichen. Das ist dann soweit alles wunderbar gelungen, was natürlich auch an unserer Sportart liegt. Darüber haben wir ebenfalls berichtet.

Aber schnell machte sich die Sehnsucht nach echten Zusammenkünften breit, bei den älteren Erwachsenen noch stärker als bei den Jugendlichen.

Seit kurzer Zeit erlaubt es die Lage unserer Meinung nach, behutsam zum Training in der Burse zurückzukehren. Der Vorstand hat dazu ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet. Dies betrifft einerseits Hygiene- und Abstandsregeln, andererseits aber auch die Durchführung des Trainings im Allgemeinen. Insbesondere sollte erwähnt werden, dass bis auf Weiteres die Teilnehmerzahl an den Trainings begrenzt sein muss. Daher ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Für den Jugendbereich gilt ferner, dass die Eltern die Burse nicht betreten dürfen. (Das sollte interessierte Kinder, die nicht Vereinsmitglied sind, aber nicht davon abhalten, sich einmal bei uns umzusehen. Wir sprechen gerne mit den Eltern vor der Burse!) Unser Konzept erfüllt natürlich sowohl die allgemein gültigen Verhaltensmaßnahmen als auch die speziellen des Eigners der Burse.

Am 19. Juni wurde, quasi als Testballon, ein erstes Präsenztraining für Erwachsene durchgeführt. Auch am darauf folgenden Dienstag konnten wir die von uns maximal erlaubte Anzahl an Teilnehmern in der Burse begrüßen. Somit starteten wir dann auch mit dem Jugendtraining pünktlich zur Zeugnisausgabe. Im Jugendbereich war der Zuspruch zu Beginn vergleichsweise gering, aber auch hier verzeichnen wir steigende Teilnehmerzahlen am Training. Zudem haben wir im Hinterkopf, dass ja Schulferien sind.

Unser Training findet mit den aktuell geltenden Regelungen und für die Erwachsenen leicht geänderten Zeiten also dienstags und freitags wieder in der Burse statt. Unsere bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv. Es ist ein gutes Gefühl, sich wieder echt gegenüber zu sitzen. Mit wachsender Erfahrung werden wir natürlich das Durchführungskonzept optimieren.

Wir freuen uns, dass wir Euch wieder persönlich sehen können! Neue Interessenten sind ebenso herzlich willkommen!

Digitale Transformation – Wirklich?

Eigentlich bin ich wahrlich kein Freund von Buzz Words. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle einmal den Begriff Digitale Transformation aufgreifen, der ja aus gegebenem Anlass zur Zeit oft benutzt wird.

Die aktuelle Lage zwingt viele Unternehmen, Organisationen und Vereine, sich verstärkt mit Hilfe von Werkzeugen im Internet zu organisieren, was ja gemeinhin ein Aspekt der Digitalen Transformation ist. Auch wir haben dies in diversen Bereichen umgesetzt. Und wie viele andere haben wir ebenso die Erfahrung gemacht, dass die Erweiterung des digitalen Angebots und die stärkere Nutzung digitaler Werkzeuge eigentlich nur beschleunigt wurde. Viele Dinge waren prinzipiell schon vor der Pandemie geplant. Die Umstände waren die Triebfeder für eine schnellere Umsetzung. Vieles war schon begonnen, wurde jetzt aber verfeinert bzw. zuende gebracht.

So ist beispielsweise der kennwortgeschützte vereinsinterne Bereich auf unserer Website zu nennen, der als Sammelbecken für aktuelle Informationen und Rundbriefe dient („Nachrichtenkasten“). Das ist auch etwas aus der Kategorie Man-müsste-oder-könnte-mal. Die Idee gab es schon länger; das Konzept wurde nun verfeinert und rasch umgesetzt. Cool. Und einfach. Ebenso reibungslos verlief die Einführung oder verstärkte Nutzung der hier bereits mehrfach vorgestellten Werkzeuge wie z.B. Jitsi und Lichess. Weniger ist bekannt (selbst im Verein), dass wir seit etwa zwei Jahren neben der Website auch eine eigene Schachfüchse-Cloud besitzen. Intention war hier, eine Plattform für den Vorstand zur Kommunikation und Kollaboration zu schaffen. So starteten wir dort mit Dateidiensten, Textprogrammen und Projekttools. In der Schachfüchse-Cloud haben wir jetzt ebenfalls die Palette der Werkzeuge erweitert. So nutzen wir beispielsweise nun auch ein Umfragentool, um Abstimmungen oder Terminabsprachen unter den Mitgliedern zu ermöglichen. An dieser Stelle gilt wieder, dass diese Erweiterungen  ebenfalls nur ein (technisch) kleiner Schritt, aber von großem Nutzen waren!

Kommen wir schließlich noch einmal zurück auf die eingangs erwähnte Digitale Transformation. Die wollen wir doch eigentlich gar nicht. Das würde letztendlich bedeuten, dass wir das Schachspiel komplett in die digitale Welt, hier dann vermutlich das Internet, verschieben würden. Die meisten von uns lieben an dieser Stelle jedoch die analoge Welt; das haptische Erlebnis, Figuren über das Brett zu bewegen. Und schließlich wollen wir unserem Gegner auch tatsächlich gegenübersitzen. Insofern erlebten wir in den letzten Monaten eher eine digitale Erweiterung der Kommunikation bzw. verstärkte Nutzung digitaler, unterstützender Werkzeuge für uns. Und dies ist uns gelungen.

26.05.1894: Schachweltmeister Lasker!

Auf den Tag vor 126 Jahren stand fest, dass der deutsche Emanuel Lasker die Weltmeisterschaft für sich entschieden hat. Wenn das mal in Schachdeutschland kein Grund zu feiern war…

Vor zwei Jahren hat der Deutsche Schachbund das Laskerjahr ausgerufen. Zu diesem Anlass habe ich eine spannende Lasker Rallye entwickelt, bei der die Teilnehmer Stationen aufsuchen und Fragen zu Emanuel Lasker beantworten müssen.

Jetzt in Zeiten von Corona kann man diese Rallye wunderbar einsetzen: Entweder als Abwechslung zum Home Schooling im Kreis der Familie oder als erste gemeinsame Outdoor Aktivität der Schachgruppe, die sich die letzten zwei Monate nur online getroffen hat.

Die Lasker Rallye findet ihr in unserem Downloadbereich.

Viel Spaß dabei!

P. S.: Natürlich darf auch der einzelne Schachfuchs oder die einzelne Schachfreundin die Rallye lösen.